Bundesdelegierte des AfD-Kreisverbandes Hohenlohe/Schwäbisch Hall äußern sich hoch zufrieden über den Bundesparteitag in Braunschweig.

Beim vergangenen Bundesparteitag der AfD in Braunschweig ging es in erster Linie um die
Neuwahl des Bundesvorstandes. Teilgenommen als Bundesdelegierte haben für den
Kreisverband Hohenlohe/Schwäbisch Anton Baron MdL und Udo Stein MdL.
Beide zeigten sich hochzufrieden über den Ausgang der Wahlen zum neuen Bundesvorstand.
In den Bundesvorstand gewählt wurden, aus Baden-Württemberg der bisherige
Bundessprecher Jörg Meuthen, die Fraktionsvorsitzende im Bundestag Alice Weidel, sowie
der Europaabgeordnete Joachim Kuhs.
Als 2.Parteisprecher wurde Tino Chrupalla aus Sachsen, als Nachfolger für Alexander
Gauland, gewählt. Der Handwerksmeister war letztes Jahr auf Einladung von Kreisrat
Christfried Krause bereits im Landkreis Schwäbisch Hall und besuchte dabei u.a. die
Muswiese in Rot am See.
Udo Stein und Anton Baron äußerten sich zur Wahl Chrupallas wie folgt: Wir freuen uns, dass
mit Tino Chrupalla ein Mann des handwerklichen Mittelstands in den Bundesvorstand
eingezogen ist. Tino Chrupalla ist ein Mann aus dem Volk und für das Volk.“ Auch die Wahl
von Stephan Protschka, agrarpolitischer Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, freute Udo
Stein sehr, da dieser den gemeinsamen Fachbereich in der Bundespartei nun wieder besser
zur Geltung bringen kann.
Werde allgemein öfters bemängelt, dass Politiker den Draht zur Basis und zum Bürger längst
verloren hätten, so treffe dies auf die AfD und insbesondere auf Tino Chrupalla definitiv
nicht zu.

Gut aufgestellt für zukünftige Aufgaben und Wahlkämpfe
Anton Baron und Udo Stein sehen die AfD mit dem neugewählten Bundesvorstand für die
Zukunft gut aufgestellt. „Mit dem neuen Bundesvorstand stimmt die Richtung. Die AfD hat
mit der Wahl dieses Vorstandes Geschlossenheit und Zusammenhalt demonstriert. Nun gilt
es schnellstmöglich in Regierungsverantwortung zu kommen.“

Herre & Pfeiffer verlassen AfD-Fraktion!

Mit Erstaunen habe ich durch eine Pressemitteilung erfahren, dass Stefan Herre und Harald Pfeiffer die AfD-Fraktion im Stuttgarter Landtag, sowie die Partei mit sofortiger Wirkung verlassen werden.

Begründet wird das mit „unterschiedlichen Auffassungen über die politische Ausrichtung in Fraktion und Partei“. Ins Deutsche übersetzt heißt das wohl, dass Egoismus, gepaart mit Sturheit und mangelnder Teamfähigkeit den Ausschlag gaben.

Harald Pfeiffer, nur als Nachrücker an ein Mandat gekommen, zeigte von Beginn an wenig Elan und zeichnete sich nicht gerade durch viel Arbeitseifer aus. Es wundert daher doch sehr, dass er sein durch die AfD erworbenes Landtagsmandat mit der Begründung, dass er die „Landespolitik mit Freude weiter mitgestalten“ möchte, behält.

Ein Mandat, an welches Harald Pfeiffer niemals ohne die AfD und ihre Mitglieder gelangt wäre! Ein Mandat, welches ihm nun nicht mehr zusteht!

Ich spreche es offen aus.

Das ist Schmarotzertum der widerlichsten Sorte!

1,5Jahre möchte er nun also noch weniger tun als zuvor, falls das überhaupt noch möglich ist und dafür ordentlich Abgeordnetenentschädigung abkassieren. Solch ein Verhalten sagt aus, was für ein Schlag Mensch Harald Pfeiffer wirklich ist. Ein Opportunist, welcher stets nach seinem eigenen Vorteil schaut.

Keine Ideale! Keine Ehre! Harald Pfeiffer!

Nahezu dasselbe gilt für Stefan Herre. Dieser legte zwar Arbeitseifer an den Tag und ist der ungekrönte König der, oftmals auch sinnfreien, Anfragen an die Landesregierung. Doch im Ausschuss für ländlichen Raum und Verbraucherschutz, oder allgemein in der Fraktion, ging es für Stefan Herre nie um das gemeinsame große Ziel. Stefan Herre ging es zuerst um Stefan Herre. Sein Stern sollte strahlen, damit nach der Zeit im Landtag die Karriere gesichert ist. Die Fraktion, die Partei und auch das Wohl des Bürgers, kamen erst danach.

Ich fordere daher beide auf Ihr hauptsächlich durch die von Parteimitgliedern erbrachte Arbeit und das über die Partei erworbene Mandat unverzüglich niederzulegen!

Wer mit der Ausrichtung der Fraktion nicht mehr zurechtkommt, was durchaus passieren kann, wer sich mit der Partei nicht mehr identifiziert, was auch sein kann, der sollte auch nicht Mandate ausüben und die damit verbundenen Gelder, welche allein über die Partei erlangt wurden, weiter einstreichen.

Wer Format und Anstand besitzt, der gibt die Mandate zurück!