10 Jahre nach der Flut in Braunsbach

Am gestrigen Freitag gedachte Braunsbach den Opfern und Schäden der Sturzflut vor 10 Jahren.

Im Mai 2016 war ich als frischgewählter Landtagsabgeordneter in Braunsbach vor Ort, um den Menschen unter die Arme zu greifen.

Seither ist Braunsbach für mich ein Ort, der für das Miteinander in unserer Gesellschaft steht, denn in diesen Tagen des Chaos durfte ich durch die vielen Helfer erleben, dass die Menschen in unserem Land noch zusammenstehen und sich unterstützen.

Braunsbach ist zehn Jahre nach der Flut weitestgehend geheilt, unser Land noch nicht. Lasst uns deshalb gemeinsam weiter zusammenstehen und für unser Land kämpfen.

Bewusst verschleiert durch Kartellparteien & viele Medien – Regierungszahlen: 2 von 3 Angriffen gegen Politiker treffen AfDler

Regelmäßig behaupten die anderen Parteien und viele Medien, die AfD sei eine Gefahr bzw. sogar die größte Bedrohung für „unsere Demokratie“. Diese stets mit dem Brustton der Überzeugung getroffene Aussage ist nicht nur aufgrund unseres zutiefst demokratischen Parteiprogramms völlig substanzlos.

Auch ein weniger positives Dokument legt nämlich nahe, dass vielmehr radikale AfD-Gegner das größte Problem für die Demokratie sind:

Aus der Antwort der Bundesregierung auf eine unlängst eingereichte Kleine Anfrage des AfD-Bundestagsabgeordneten Martin Hess geht nicht nur hervor, dass es im letzten Jahr 193 Gewalttaten gegen Politiker gab.

Ebenfalls konnten 183 davon nach Parteien aufgeschlüsselt werden – ganze 121 und damit 66 Prozent dieser Gewalt richtete sich gegen AfD-Politiker (bei Berücksichtigung der 193 Gesamttaten immer noch 63 Prozent). Vom ersten zum zweiten Halbjahr stieg dieser Anteil zudem von 65 auf 68 Prozent an.Auch von Angriffen gegen Parteirepräsentanten insgesamt, von Delikten der Sachbeschädigung und von der Beschädigung von Wahlplakaten war die AfD stärker als die anderen Parteien betroffen.

Die Zahlen zeigen gleichzeitig die Folgen einer (bewusst) mangelhaften Bekämpfung des Linksextremismus auf, der 2025 für 85 Prozent der Anti-AfD-Gewalt verantwortlich war. Hier spricht sich nur die AfD für wirkungsvolle Maßnahmen aus – natürlich nicht primär im eigenen Interesse, sondern für mehr Sicherheit insgesamt.

Quelle: https://nius.de/politik/afd-angriffe-politiker

Zwischen Haushalt und Heimatliebe – Landtagsausschüsse: im Einsatz für Finanzen und den ländlichen Raum

Die AfD-Fraktion hat gestern festgelegt, welche Abgeordneten ihren verschiedenen fachpolitischen Arbeitskreisen angehören werden. Bei mir werden es die Arbeitskreise – und damit auch die entsprechenden fraktionsübergreifenden Landtagsausschüsse – für Finanzen und den ländlichen Raum sein. Letzterer beschäftigt sich neben den generellen Interessen des ländlichen Raums mit verschiedenen Bereichen in diesem Kontext – beispielsweise Landwirtschaft, Ernährung, Verbraucherschutz, Forstwirtschaft, Jagd und Fischerei.

Diesem Ausschuss habe ich auch bislang angehört – stets aus Überzeugung, weil ich selbst aus dem ländlichen Raum komme und für dessen Belange seit jeher einstehe. Auch hat die AfD auf dem Land im Durchschnitt einen weitaus höheren Wählerzuspruch als in Großstädten.

Für die jüngere Generation ist unabhängig vom Wohnort aber auch ein ausgeglichener Landeshaushalt ohne neue bzw. höhere Steuern wichtig. Dafür müssen vor allem unnütze linksgrüne Subventionen gestrichen werden. Insofern freut es mich, nun zusätzlich dem Arbeitskreis und Ausschuss für Finanzen anzugehören und dabei meine Expertise als Kaufmann einbringen zu können.

Zwischen Haushalt und Heimatliebe – unter dieser Prämisse werde ich weiterhin Politik für die Bürger Baden-Württembergs machen. Insbesondere im Wahlkreis Schwäbisch Hall bin ich natürlich auch für andere Themen und Belange Ihr Ansprechpartner

Katastrophales Özdemir-Ergebnis bei MP-Wahl: 17 Prozent Abweichler bei Grün-Schwarz

Es wäre beschönigend, beim heutigen Start der neuen grün-schwarzen Koalition in Baden-Württemberg von „Anlaufschwierigkeiten“ zu sprechen: Ein Wert von mindestens 17 Prozent Abweichlern bei einer Ministerpräsidentenwahl (93 Stimmen für Cem Özdemir bei 112 Grünen- und CDU-Abgeordneten) ist historisch in der Geschichte der Bundesrepublik nach erster Recherche einmalig!

Wenn sich dieser Trend bei anderen geheimen Wahlen fortsetzen oder die CDU gar bei offenen Abstimmungen ihr Gewissen neu entdecken sollte, ist diese Koalition erst recht nicht ansatzweise überlebensfähig. Dass so etwas realistisch ist, muss man bei einer Zweidrittelmehrheit der Mandate erst einmal schaffen!

Die Union hat weiterhin die Wahl: Entweder schafft sie die „Brandmauer“ inklusive Linksaußen-Koalitionszwang ab – oder aber sie wird weiter vom Wähler abgeschafft und unter Garantie nie wieder in Baden-Württemberg einen Ministerpräsidenten stellen. Die AfD hingegen wird so oder so weiterhin auf eine konservative Politikwende hinarbeiten. Uns geht es nämlich um Bürgerinteressen – etwa um einen wirtschaftlichen Aufschwung und um mehr Sicherheit – statt um Posten und mediales Renommee.

Die Landesregierung muss mehr gegen den massenhaften Mähtod unternehmen! Rehkitzrettung per Drohne – eine Herzensangelegenheit für jeden Tierfreund

Drohnen sind derzeit vor allem wegen zweier Kriege in aller Munde. Dabei sind sie auch bei weitaus angenehmeren Themen unverzichtbar.

Drohnen werden hierzulande nämlich sehr effektiv dafür verwendet, um Rehkitze, die noch keinerlei Fluchtreflexe haben, vor dem Vermähen zu retten. Mit Wärmebildkameras können solche qualvollen Todesfälle deutlich reduziert werden. Weil mir dies als Tierfreund ein Herzensanliegen ist, engagiere ich mich seit Jahren in diesem Bereich. Bei aller Empathie für einen einzelnen Wal sollten wir nämlich nicht unsere eigenen Wildtiere vergessen.

Dies ist jedoch keine reine Privatinitiative. Die Anschaffung geeigneter Drohnen durch Jägervereinigungen und eigene Kitzrettungsvereine wird vielmehr seit Jahren vom Bund gefördert. Klar ist aber auch: Hier muss noch mehr passieren, weil man so mit relativ überschaubaren Summen viel Tierleid verhindern kann.

Zudem hat das Land Baden-Württemberg dabei eine umfangreichere Unterstützung zu leisten, etwa bei der Koordination der Förderung. Denn es kann nicht sein, dass 2025 in Baden-Württemberg nur 58 entsprechende Drohnen gefördert wurden – in Bayern mit seiner knapp doppelt so großen Fläche waren es 185, also gut dreimal so viele, und sogar im knapp halb so großen Schleswig-Holstein gab es 93 geförderte Drohnen.

2026 müssen wir hier besser werden, damit in Baden-Württemberg weniger Rehkitze dem Mähtod zum Opfer fallen. Natürlich stehen Ihnen als Bürgern zudem diverse Spenden- und Unterstützungsmöglichkeiten bei lokalen Jäger- und Rehkitzrettungsvereinigungen offen.

Autokratische Attitüden, die kaum ein Bürger versteht – Wählerverachtung: Grün-Schwarz will der AfD den Landtags-Vizepräsidenten verwehren

Am 1. Mai hat die neue Legislaturperiode begonnen. Die AfD stellt nun gut doppelt so viele Abgeordnete wie zuvor. Es ist mir eine große Freude, mich weiterhin mit unserer Fraktion für eine politische Wende einsetzen zu können.

Denn diese ist bitter nötig – nicht nur wegen der desaströsen wirtschaftlichen und innenpolitischen Lage. Hinzu kommt nämlich, dass die Spitzen der Grünen (nicht weiter erstaunlich) und auch der CDU noch nicht einmal mehr das demokratische Einmaleins beherrschen.

Während der AfD in einigen mitteldeutschen Bundesländern nach vergleichbaren Wahlergebnissen Landtags-Vizepräsidenten zugestanden wurden, soll uns dieses Amt in Baden-Württemberg nämlich verwehrt werden – so wurde es von Grünen und CDU offenbar in den Koalitionsgesprächen vereinbart.

Wie schon 2016, als wir auch bereits drittstärkste Kraft waren, wird es daher nur einen statt zweier Vizepräsidenten geben – 2021, als die SPD zweitstärkste Kraft war, waren zwischenzeitlich wieder die regulären zwei Stellvertreter gewählt worden, darunter Hakenkreuz-Schmierer Daniel Born von der SPD.

Die AfD nominiert mit Joachim Kuhs hingegen weiterhin einen unbescholtenen Bürger, langjährigen Beamten und zehnfachen Vater. Die CDU-Abgeordneten können sich beim Stellvertreterposten nun in geheimer Wahl zwischen ihm und einer überforderten Grünen entscheiden.

Fest steht: Eine Verweigerung würde nicht nur die Angst vor der AfD aufzeigen, sondern wäre auch ein demokratiepolitischer Skandal. Die Opposition muss nämlich ebenfalls einen Teil der Sitzungen leiten, um Ausgewogenheit zu gewährleisten – und damit ist nicht die linientreue 5-Prozent-SPD gemeint.

Die Bürger verstehen das übrigens sehr gut. Bis weit über unsere eigene Wählerschaft hinaus ist die Bevölkerung der Auffassung, dass parlamentarische Ämter kein Privileg der Regierungsmehrheit bzw. eines Parteienkartells sein dürfen. Insofern wird uns auch dieser Vorgang bei den nächsten Wahlen eher nützen – erfreulich ist er aber dennoch nicht, denn das Land kommt immer vor der Partei.