Diätenerhöhung? Nicht mit uns!

Während viele Bürger mit steigenden Lebenshaltungskosten, hohen Energiepreisen und wirtschaftlichen Unsicherheiten kämpfen, halten wir eine Erhöhung der Abgeordnetendiäten für das falsche Signal.

CDU, Grüne und SPD scheinen dafür offen zu sein – wir als AfD-Fraktion sagen klar: Nein! Politik muss in schwierigen Zeiten mit gutem Beispiel vorangehen und die Sorgen der Menschen ernst nehmen.

Ich stehe an der Seite der Bürger in Schwäbisch Hall – nicht für mehr Geld für Politiker, sondern für eine Politik mit Verantwortung und Augenmaß.

Tiefpunkt der Demokratie

Mit großer Empörung nehme ich zur Kenntnis, dass der AfD-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg ein Sitz im Parlamentarischen Kontrollgremium verwehrt wird. Dieses Vorgehen ist ein weiterer Beleg dafür, wie die etablierten Parteien demokratische Grundsätze immer dann missachten, wenn ihnen das Wahlergebnis nicht gefällt.

Das Parlamentarische Kontrollgremium dient der Kontrolle der Nachrichtendienste und damit einem zentralen Element der Gewaltenteilung. Gerade in einer Demokratie muss gewährleistet sein, dass alle im Parlament vertretenen Fraktionen entsprechend ihrer Stärke an der Kontrolle staatlicher Institutionen beteiligt werden. Wenn jedoch eine starke politische Kraft systematisch von solchen Gremien ausgeschlossen wird, stellt sich die Frage, wer hier tatsächlich demokratische Prinzipien verteidigt und wer sie aushöhlt.

Millionen von Bürgern haben der AfD ihre Stimme gegeben. Diese Wähler haben Anspruch darauf, dass ihre gewählten Vertreter ihre parlamentarischen Rechte wahrnehmen können. Die Verweigerung eines Sitzes im Parlamentarischen Kontrollgremium ist daher nicht nur ein Angriff auf unsere Fraktion, sondern auch auf die demokratische Repräsentation unserer Wähler.

Besonders unverständlich ist diese Entscheidung vor dem Hintergrund, dass die AfD bislang in diesem Gremium vertreten war. Offenbar geht es den anderen Fraktionen nicht um sachliche Erwägungen, sondern um politische Ausgrenzung. Damit wird ein gefährlicher Präzedenzfall geschaffen, der das Vertrauen vieler Bürger in die demokratischen Institutionen unseres Landes weiter erschüttert.

Anstatt sich dem politischen Wettbewerb mit Argumenten zu stellen, greifen die Altparteien immer häufiger zu Ausgrenzung, Blockaden und fragwürdigen Geschäftsordnungsmanövern. Dieses Verhalten beschädigt das Vertrauen der Bürger in die demokratischen Institutionen unseres Landes.

Ich werde mich davon jedoch nicht entmutigen lassen. Die AfD wird weiterhin konsequent für Transparenz, Rechtsstaatlichkeit und die Gleichbehandlung aller demokratisch gewählten Abgeordneten eintreten. Wir werden auch künftig für den Erhalt der Demokratie, die parlamentarische Kontrolle staatlichen Handelns und die Rechte unserer Wähler kämpfen.

Bewusst verschleiert durch Kartellparteien & viele Medien – Regierungszahlen: 2 von 3 Angriffen gegen Politiker treffen AfDler

Regelmäßig behaupten die anderen Parteien und viele Medien, die AfD sei eine Gefahr bzw. sogar die größte Bedrohung für „unsere Demokratie“. Diese stets mit dem Brustton der Überzeugung getroffene Aussage ist nicht nur aufgrund unseres zutiefst demokratischen Parteiprogramms völlig substanzlos.

Auch ein weniger positives Dokument legt nämlich nahe, dass vielmehr radikale AfD-Gegner das größte Problem für die Demokratie sind:

Aus der Antwort der Bundesregierung auf eine unlängst eingereichte Kleine Anfrage des AfD-Bundestagsabgeordneten Martin Hess geht nicht nur hervor, dass es im letzten Jahr 193 Gewalttaten gegen Politiker gab.

Ebenfalls konnten 183 davon nach Parteien aufgeschlüsselt werden – ganze 121 und damit 66 Prozent dieser Gewalt richtete sich gegen AfD-Politiker (bei Berücksichtigung der 193 Gesamttaten immer noch 63 Prozent). Vom ersten zum zweiten Halbjahr stieg dieser Anteil zudem von 65 auf 68 Prozent an.Auch von Angriffen gegen Parteirepräsentanten insgesamt, von Delikten der Sachbeschädigung und von der Beschädigung von Wahlplakaten war die AfD stärker als die anderen Parteien betroffen.

Die Zahlen zeigen gleichzeitig die Folgen einer (bewusst) mangelhaften Bekämpfung des Linksextremismus auf, der 2025 für 85 Prozent der Anti-AfD-Gewalt verantwortlich war. Hier spricht sich nur die AfD für wirkungsvolle Maßnahmen aus – natürlich nicht primär im eigenen Interesse, sondern für mehr Sicherheit insgesamt.

Quelle: https://nius.de/politik/afd-angriffe-politiker

Katastrophales Özdemir-Ergebnis bei MP-Wahl: 17 Prozent Abweichler bei Grün-Schwarz

Es wäre beschönigend, beim heutigen Start der neuen grün-schwarzen Koalition in Baden-Württemberg von „Anlaufschwierigkeiten“ zu sprechen: Ein Wert von mindestens 17 Prozent Abweichlern bei einer Ministerpräsidentenwahl (93 Stimmen für Cem Özdemir bei 112 Grünen- und CDU-Abgeordneten) ist historisch in der Geschichte der Bundesrepublik nach erster Recherche einmalig!

Wenn sich dieser Trend bei anderen geheimen Wahlen fortsetzen oder die CDU gar bei offenen Abstimmungen ihr Gewissen neu entdecken sollte, ist diese Koalition erst recht nicht ansatzweise überlebensfähig. Dass so etwas realistisch ist, muss man bei einer Zweidrittelmehrheit der Mandate erst einmal schaffen!

Die Union hat weiterhin die Wahl: Entweder schafft sie die „Brandmauer“ inklusive Linksaußen-Koalitionszwang ab – oder aber sie wird weiter vom Wähler abgeschafft und unter Garantie nie wieder in Baden-Württemberg einen Ministerpräsidenten stellen. Die AfD hingegen wird so oder so weiterhin auf eine konservative Politikwende hinarbeiten. Uns geht es nämlich um Bürgerinteressen – etwa um einen wirtschaftlichen Aufschwung und um mehr Sicherheit – statt um Posten und mediales Renommee.

Autokratische Attitüden, die kaum ein Bürger versteht – Wählerverachtung: Grün-Schwarz will der AfD den Landtags-Vizepräsidenten verwehren

Am 1. Mai hat die neue Legislaturperiode begonnen. Die AfD stellt nun gut doppelt so viele Abgeordnete wie zuvor. Es ist mir eine große Freude, mich weiterhin mit unserer Fraktion für eine politische Wende einsetzen zu können.

Denn diese ist bitter nötig – nicht nur wegen der desaströsen wirtschaftlichen und innenpolitischen Lage. Hinzu kommt nämlich, dass die Spitzen der Grünen (nicht weiter erstaunlich) und auch der CDU noch nicht einmal mehr das demokratische Einmaleins beherrschen.

Während der AfD in einigen mitteldeutschen Bundesländern nach vergleichbaren Wahlergebnissen Landtags-Vizepräsidenten zugestanden wurden, soll uns dieses Amt in Baden-Württemberg nämlich verwehrt werden – so wurde es von Grünen und CDU offenbar in den Koalitionsgesprächen vereinbart.

Wie schon 2016, als wir auch bereits drittstärkste Kraft waren, wird es daher nur einen statt zweier Vizepräsidenten geben – 2021, als die SPD zweitstärkste Kraft war, waren zwischenzeitlich wieder die regulären zwei Stellvertreter gewählt worden, darunter Hakenkreuz-Schmierer Daniel Born von der SPD.

Die AfD nominiert mit Joachim Kuhs hingegen weiterhin einen unbescholtenen Bürger, langjährigen Beamten und zehnfachen Vater. Die CDU-Abgeordneten können sich beim Stellvertreterposten nun in geheimer Wahl zwischen ihm und einer überforderten Grünen entscheiden.

Fest steht: Eine Verweigerung würde nicht nur die Angst vor der AfD aufzeigen, sondern wäre auch ein demokratiepolitischer Skandal. Die Opposition muss nämlich ebenfalls einen Teil der Sitzungen leiten, um Ausgewogenheit zu gewährleisten – und damit ist nicht die linientreue 5-Prozent-SPD gemeint.

Die Bürger verstehen das übrigens sehr gut. Bis weit über unsere eigene Wählerschaft hinaus ist die Bevölkerung der Auffassung, dass parlamentarische Ämter kein Privileg der Regierungsmehrheit bzw. eines Parteienkartells sein dürfen. Insofern wird uns auch dieser Vorgang bei den nächsten Wahlen eher nützen – erfreulich ist er aber dennoch nicht, denn das Land kommt immer vor der Partei.