Die Landesregierung muss mehr gegen den massenhaften Mähtod unternehmen! Rehkitzrettung per Drohne – eine Herzensangelegenheit für jeden Tierfreund
Drohnen sind derzeit vor allem wegen zweier Kriege in aller Munde. Dabei sind sie auch bei weitaus angenehmeren Themen unverzichtbar.
Drohnen werden hierzulande nämlich sehr effektiv dafür verwendet, um Rehkitze, die noch keinerlei Fluchtreflexe haben, vor dem Vermähen zu retten. Mit Wärmebildkameras können solche qualvollen Todesfälle deutlich reduziert werden. Weil mir dies als Tierfreund ein Herzensanliegen ist, engagiere ich mich seit Jahren in diesem Bereich. Bei aller Empathie für einen einzelnen Wal sollten wir nämlich nicht unsere eigenen Wildtiere vergessen.
Dies ist jedoch keine reine Privatinitiative. Die Anschaffung geeigneter Drohnen durch Jägervereinigungen und eigene Kitzrettungsvereine wird vielmehr seit Jahren vom Bund gefördert. Klar ist aber auch: Hier muss noch mehr passieren, weil man so mit relativ überschaubaren Summen viel Tierleid verhindern kann.
Zudem hat das Land Baden-Württemberg dabei eine umfangreichere Unterstützung zu leisten, etwa bei der Koordination der Förderung. Denn es kann nicht sein, dass 2025 in Baden-Württemberg nur 58 entsprechende Drohnen gefördert wurden – in Bayern mit seiner knapp doppelt so großen Fläche waren es 185, also gut dreimal so viele, und sogar im knapp halb so großen Schleswig-Holstein gab es 93 geförderte Drohnen.
2026 müssen wir hier besser werden, damit in Baden-Württemberg weniger Rehkitze dem Mähtod zum Opfer fallen. Natürlich stehen Ihnen als Bürgern zudem diverse Spenden- und Unterstützungsmöglichkeiten bei lokalen Jäger- und Rehkitzrettungsvereinigungen offen.

