MdL Udo Stein fordert eine Begrenzung der Wolfspopulation in Baden-Württemberg und keine Ansiedlung von Wolfsrudeln.
Bezüglich der am 25.10.17 stattgefundenen öffentlichen „Wolfs-Debatte“ im Landtag von Baden-Württemberg fordert der jagdpolitische Sprecher der AfD-Fraktion eine strikte Begrenzung der Wolfspopulation in Baden-Württemberg.
Rund 500 Wölfe streifen aktuell durch ganz Deutschland. Klar ist, wo der Wolf wieder auftaucht ist das Ökosystem intakt. Für MdL Udo Stein ist dies erfreulich. Jedoch sieht er auch Gefahren in der vermehrten Rückkehr des Wolfes. „Weidetierhaltung und die Ansiedlung des Wolfes passen nicht zueinander. Baden-Württemberg ist eine Kulturlandschaft und keine Wildnis. Ich fordere daher auch beim Thema Wolf klare Regulierungen und eine ideologiefreie Herangehensweise an die Thematik“, so MdL Stein.
Wolf sollte jagdbar werden wie Hirsch und Fuchs.
Für Stein steht deshalb außer Frage, dass der Wolf bejagt werden muss. Er fordert daher eine Aufnahme des Wolfes in die Liste der jagdbaren Tiere. Auch bezüglich der Kosten macht sich der jagdpolitische Sprecher der AfD-Fraktion Gedanken. „Kommt es vermehrt zu Schäden durch den Wolf, wie jüngst in der Gemeinde Widdern durch Schafrisse, trete ich für eine schnelle und unbürokratische Hilfe ein. Die Geschädigten dürfen nicht auf den Kosten sitzen bleiben, oder allzu lange auf finanzielle Hilfen warten müssen“, positioniert sich Stein klar.
MdL Stein erwartet eindeutiges Signal von Minister Hauk
Ein klares ein eindeutiges Signal zum Thema Wolf erwartet daher MdL Stein auch vom zuständigen Minister Peter Hauk.
„Für mich ist es an der Zeit, dass Minister Hauk hier noch deutlicher Farbe bekennt und sich gegen seinen Grünen Koalitionspartner durchsetzt, wie er es beim Thema „Wolf in Widdern“, welcher nun zum Abschuss freigegeben ist, auch getan hat. Die Welt ist leider komplexer, als sich das so manche Grüne vorstellen. Da kann man nicht nur die Rückkehr des Wolfes feiern, sondern muss sich auch den Problemen stellen, welche damit einhergehen“, fordert MdL Udo Stein.
Jagd- und Wildtiermanagementgesetz muss auf den Prüfstand
Das erst vor kurzem verabschiedete Jagd- und Wildtiermanagementgesetz sollte laut MdL Stein ebenfalls gründlich überarbeitet werden. Er sieht hier nicht nur beim Thema Wolf, sondern im Allgemeinen erheblichen Nachbesserungsbedarf. „Auch der Landesjagdverband hat mit diesem Gesetz erhebliche Bauchschmerzen und fordert zurecht eine Novellierung. Für mich ist hier zu stark der ideologische Gedanken der Grünen erkennbar.“
Stein fordert daher eine zügige Herangehensweise an die Thematik zum Wohle der Jägerschaft. Es könne nicht sein, dass stets auf den kommenden Wildtierbericht 2018 und dessen Ergebnisse verwiesen werde, obwohl ein schnelles Handeln aktuell geboten wäre.


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