CDU vor einem Scherbenhaufen: Machterhalt um jeden Preis

Was die CDU in Sachsen-Anhalt hier aufführt, ist ein politischer Offenbarungseid.

Nach einer historischen Wahlniederlage klammert sich Sven Schulze mit einer hauchdünnen 8:7-Mehrheit an die Spitze der CDU-Fraktion – und gleichzeitig soll Sachsen-Anhalt offenbar sogar auf den turnusgemäßen Vorsitz der Ministerpräsidentenkonferenz verzichten. Hauptsache, die AfD und Ulrich Siegmund bekommen diese Verantwortung nicht.

Das ist die CDU im Jahr 2026: Lieber verzichtet man auf Einfluss für das eigene Bundesland, als einen demokratischen Wahlerfolg der AfD anzuerkennen.

Wer so handelt, hat jedes Recht verwirkt, anderen ständig Vorträge über „Demokratie“ und „Respekt vor dem Wählerwillen“ zu halten. Die Bürger haben gewählt – und sie haben der bisherigen CDU-Politik eine deutliche Absage erteilt. Doch statt daraus Konsequenzen zu ziehen, werden Posten verschoben, Ämter blockiert und politische Brandmauern höher gezogen.

Die CDU kämpft längst nicht mehr für ihre Wähler, sondern nur noch gegen die AfD.

Und genau deshalb wird sie weiter verlieren.

Wer den Wählerwillen bekämpft, darf sich über die Quittung an der Wahlurne nicht wundern.

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