Goldschakal in Baden-Württemberg: Bestand steigt drastisch, Grün-Schwarz bleibt untätig
Die Zahl der Goldschakale in Baden-Württemberg ist deutlich angestiegen: Dies ergab eine Kleine Anfrage des jagdpolitischen Sprechers der AfD-Landtagsfraktion Udo Stein. Nach einer Auswertung der Nachweisdaten der Landesregierung (Drucksache 18/13) wurden bis 2025 nämlich insgesamt mindestens 33 Welpen, Elterntiere und territoriale Rüden nachgewiesen. Allein im Jahr 2025 kamen zehn weitere Tiere aus Reproduktion hinzu, während es 2020 noch ein einzelner territorialer Rüde war.
Universitäre Studien legen dabei eine Dunkelziffer von 60 bis 80 Prozent nahe. Der reproduktive Schwerpunkt liegt in den Landkreisen Konstanz, Schwarzwald-Baar und Tuttlingen.
Der Abgeordnete Udo Stein kommentiert die Antwort der Landesregierung folgendermaßen: „Das Ministerium liefert Zahlen zu reproduktiven Goldschakalen, die aufrütteln müssen – von einem territorialen Rüden im Jahr 2020 ist man in kürzester Zeit auf 33 offiziell nachgewiesene Welpen und Elterntiere gekommen. Selbst erkennt man die Brisanz dieser Fakten aber nicht und behauptet stattdessen, der Goldschakal sei kein Neozoon.
Dies ist jedoch umstritten; so oder so muss außerdem jedes weitere Risiko für den Bestand seit Jahrtausenden hierzulande heimischer Wildtiere gewährleistet werden. Hinzu kommt mindestens ein Nutztierriss. In Bayern hat man die Zeichen der Zeit erkannt und den Goldschakal ins Jagdrecht aufgenommen, während er in Tirol sogar ganzjährig bejagt werden darf. Dass es dabei in Wirklichkeit um den Schutz tatsächlich gefährdeter Arten geht, verstehen großstadtgrüne Ideologen jedoch offenbar nicht“, stellt der Abgeordnete Udo Stein abschließend fest. Pragmatik statt Naivität sei beim Goldschakal daher – wie auch beim Wolf – das jagdpolitische Gebot der Stunde.
📺 Weitere Informationen dazu gibt es im Livestream von Wolfinfo Aktuell:
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